HIV / Infektiologie

Weltweit leben über 33 Millionen HIV-Infizierte und 2007 sind über 2 Millionen Menschen an AIDS verstorben. Das erworbene Immunschwächesyndrom (AIDS) wurde in den frühen 1980er Jahre erstmals beschrieben und ist inzwischen zu einer globalen Epidemie geworden. Aids wird durch das Humane Immunschwäche-Virus (HIV) verursacht.

Das HI-Virus gelangt aus Körperflüssigkeiten wie Blut, Sperma und Scheidensekret in den Körper, der häufigste Ansteckungsweg ist ungeschützter Geschlechtsverkehr. Zudem ist eine Übertragung von der Schwangeren auf das ungeborene Kind möglich.

Dank deutlich verbesserter Behandlungsmöglichkeiten seit Mitte der 1990er Jahre sterben immer weniger Menschen an der erworbenen Immunschwäche, welche heute den Charakter einer chronischen Erkrankung mit annähernd normaler Lebenserwartung hat. Trotz intensiver und über 25-jähriger Forschung kann die HIV-Infektion bis heute weder geheilt werden, noch steht in naher Zukunft eine wirksame Schutzimpfung zur Verfügung. Deshalb gelten die  bekannten vorbeugenden und wirkungsvollen Regeln des Safer Sex unvermindert weiter.




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www.aids.ch